Sonntag, 14. Dezember 2008

Bilder des Grauens im Gestüt El Potril/ Colmenar


Bilder des Grauens! Im Oktober wurde ein Skandal entdeckt: so sehen die edlen Andaulsier in der Yeguada El Potril in Colmenar aus! Der Züchter José-Maria Camacho, gelistet in der Züchter-Liste der ANCCE (Asociación Nacional de Criadores de Pura Raza Española), hat viele seiner Pferde, wahrscheinlich aus finanzieller Not lieber verhungern lassen, anstatt sie "unter Preis" abzugeben. Antonio Moreno, Präsident der CACMA, hat sich, nachdem er von diesem Skandal erfahren hat, sofort auf den Weg gemacht und mit Hilfe von Beatrice Ferrer-Salat, eine behördliche Bearbeitung dieser Tierquälerei in Gang gebracht. Es ist in der heutigen Zeit unvorstellbar, dass überhaupt noch so etwas passieren kann. Wie kann man vor lauter Stolz seine Tiere verhungern lassen?! Ebenso fragt man sich wieso verschliessen die Nachbarn die Augen?, wieso meldet niemand solche Vergehen? - tja, es ist wohl wie immer: bloß sich raushalten, nur nicht mit unangenehmen Dingen sich belasten - was geht es mich an?! Und was kann man daraus lernen: mit noch offeneren Augen durchs Leben gehen, sich auch mal trauen etwas zu unternehmen und ein wenig mehr teilhaben an den Geschehnissen um einen herum! Also, wenn Sie irgendwo "Schlimmes" sehen, dann reagieren Sie auch! - vielleicht können wir doch hier und da etwas ändern und die Welt für Tiere lebenswerter machen! Eines können wir auf jeden Fall - Menschen wie Herrn Camacho meiden!!

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo!
Eine Frage: Frau Ellen Loggen, ihre Freundin hat die gleiche Adresse wie das Gestüt "El Potril"... wie kann es sein, dass dieses Pferdedrama genau dort - vielleicht sogar vor ihren Augen stattfindet?

Sabine Wesseln hat gesagt…

Ebenfalls Hallo, schade dass Sie anonym bleiben wollen, warum? Ihre Frage ist durchaus berechtigt. Ich kann hier auch nur meine Meinung wiedergeben: bei diesem Fall sind schon Tierschutzorganisationen involviert, denen es auch nur mit Hilfe von Beatrice Ferrer gelang, überhaupt irgendetwas in Bewegung zu setzen. Die spanischen Behörden sind sicher wesentlich langsamer als die deutschen und was soll Frau Loggen machen? Unternehmen Sie mal wilde Rettungsaktionen vom Rollstuhl aus! Bei uns in der Nähe gab es einen ähnlichen Fall, bei dem ca. 30 Pferde auf dem Hof einer Engländerin zu Tode kamen. Tierschützer haben versucht den Pferden zu helfen, sind aber von der Polizei daran gehindert worden. Ja, richtig, von der Polizei! Im Internet gibt es darüber einiges zu lesen wenn Sie nach Sue Jenkins suchen. Ich weiss, dass auch im Fall Colmenar alles in Bewegung gesetzt wurde was geht. Aber zu Ihrer Frage zurückkommen: wie kann es sein.... - ich weiss gar nicht ob Ellen davon wusste. Ellens Finca ist ausserhalb der Stadt und das Gelände mit den Pferden war wohl meh in der Stadt - vielleicht hat Ellen die Sache gar nicht mitbekommen? Aber wissen Sie was?: fragen Sie sie doch selbst - sie ist leicht in Google zu finden. Lieben Gruss Sabine W.

Anonym hat gesagt…

Halli-hallo!

Ja Frau Loggen wusste davon! An den Stuten fährt sie direkt mit dem Auto dran vorbei. Aber was soll eine Frau im Rollstuhl gegen die lahmarschigen spanischen Behörden machen.
Sie kennt den Jose Maria Camacho gut, aber wenn dieser nicht hört!

Eine Schande um die armen Pferde!!

Viele Grüße

Anonym hat gesagt…

Hallo,
ich bin entsetzt von dem Bericht und von diesen Bildern!
Ich kenne all diese Personen nicht über die hier gesprochen wird.
Tatsache ist, daß die Pferde elendlich zu Grunde gingen und ich kann keineswegs verstehen, daß nichts passiert ist um das zu verhindern, von welcher Seite auch immer!
Außerdem wie kann so jemand Mitglied bei der
ANCCE sein, bzw. wird scheinbar von deren Seite aus nicht- oder zu wenig kontrollert.
Ich kann nur hoffen, daß so ein Fall teuer und hart bestraft wird und zum Ausschluß bei ANCCE führt,um so etwas vielleicht in Zukunft zu verhindern!
Würde mich sehr interessieren, wie der Fall behandelt wird und wie die Konsequenzen sind!
Liebe Grüße
Maria